Give me a reason to feel

Available for touring

©Bohumil Kostohryz

Give me a reason to feel

2017

 

 

 

Give me a reason to feel by Anne-Mareike Hess is the uprising of three dancers who, with all their strength, try to escape the hopeless lethargy of a landscape devoid of any meaning, and depart onto a search of their long-lost feelings.

Give me a reason to feel invites the audience into a choreographic journey through the shadows and the light, a reflection on contemporary times of emotionally charged socio-cultural debates and callous economical pressures.

 

 

Production: Théâtre de la Ville d’Esch

Coproduction: Les Théâtres de la Ville de Luxembourg

With the support of the Grand Luxe network 2017/2018

Concept & Choreography: Anne-Mareike Hess

Dance: Rosalind Goldberg, Sunniva Vikør Egenes, David Kummer

Sound: Marc Lohr

Costume & Stage: Mélanie Planchard

Lightdesign: Philippe Lacombe

Dramaturgy: Thomas Schaupp

Thanks to: Dock11 Berlin and Uferstudios Berlin

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Press

There are some artists whose next creation we expect frenziedly. The luxembourgish dancer and choreographer Anne-Mareike Hess is one of them. Because we love her exigent work that is without concession.

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Let's compliment [...] Anne-Mareike Hess for continuing to weave her thread while renewing herself and delicately mixing narration and theory.

Florence Becanne- Le Jeudi – 23.11.2017

 

 

Avec «Give me a Reason to Feel», elle part à la recherche d'un langage du mouvement lié à l'inconscient, et met à nu le corps.

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Avec cette pièce, le public pénètre au plus profond de l'être humain à la rencontre de toute une gamme de sentiments. Les visages semblent crier, sourire; les corps souffrir, lutter ou encore s'abandonner. Les petites manies et les grands mouvements se succèdent à toute vitesse. Tout s'accélère, les corps s'approchent de la transe, de quelque chose qui se situe entre l'homme et l'animal avant que la musique ne finisse par céder la place au silence.

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Cette pièce chorégraphique ne peut nous laisser insensible car elle touche au corps, à cette partie inconsciente qui habite chacun de nous.

Mireille Peitgenêt - Wort - 2.12.2017

 

 

Abgrundtief schön

Dann gibt es jedoch auch „Give me a reason to feel“, die neue Choreografie von Anne-Mareike Hess, bei der die Grenzen sofort verschwimmen und man ab der ersten Sekunde in einen unangenehmen Sog gerät.

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Mehr Gestalt als Mensch irrt das Trio mit leerem und irgendwie doch auch ängstlichem Blick umher. Die drei agieren wie außer Kontrolle geratene

Roboter. […] Ab und an scheint es, als seien sie gelähmt, aber die Lähmung ist nicht vollständig, da noch ein gewisses Maß an Bewegung durchdringt. Die Annahme rückt näher, dass es ihre Gedanken sind, die, aus noch ungeklärtem Grund, in eine Schockstarre fielen.

Bald möchte man meinen, sie würden an unsichtbaren Fäden hängen, während ein Puppenspieler entscheidet, dass sie nicht zueinander finden dürfen,

sondern dazu verdammt sind, sich voneinander zu dis-tanz-ieren. Stellenweise kommt es einem so vor, als würden sie sich in unterschiedlichen (Denk-) Räumen bewegen, obwohl sie nur wenige Meter trennen. All dies erinnert auf eine traurige Art und Weise an den „ganz normalen“ Alltag in einer Welt voller Egomanen, die im Gegensatz zu den Künstlern in diesem Stück (häufig) nicht mal tanzen, sondern den gesellschaftlichen Dancefloor mit ihrem hauseigenen Panzer niedermähen.

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Das Unfühlbare soll fühlbar werden, das Untanzbare tanzbar. In ihrem aktuellen Werk sowie auch in vorherigen Stücken (ganz besonders in „Tanzwut“) kommt Anne-Mareike Hess’ Affinität für Körperlichkeit zum Vorschein. Sie widmet sich dem Körper mit hoher Analysefähigkeit und versucht ihn in der Folge zu dekonstruieren. Desgleichen beschäftigt sie sich mit Zuständen, mentaler wie physischer Natur. Es soll herausgefunden werden, was Körper und Geist gefangen hält, um beide schließlich, teils tanzenden Schrittes, zu befreien. Bei diesen Schritten steht allerdings nicht die Ästhetik im Vordergrund, Hess ist keine Gefälligkeits- Choreografin, die sich in erster Linie wünscht, das Publikum zu berieseln. Mit ihren Experimenten im Kontext des zeitgenössischen Tanzes testet Anne-Mareike Hess Grenzen aus und fordert somit auch das Publikum heraus.

Anne Schaaf – Tageblatt 10.November 2017

 

 

Marie-Laure Rolland has collected comments about "Give me the reason to feel" from students of the Lycée des Arts et métiers in Luxembourg, and has published them at La Glaneuse. Click here! It's in french, german and english.

 

 

Dates

 

8th and 10th of November 2017 at Théâtre d'Esch (LU)

29th and 30th of November 2017 at Les Théâtres de la Ville de Luxembourg (LU)

 

 

All rights reserved © 2017 Anne-Mareike Hess